01.11.2021: LNO – Benefizgottesdienst

Benefizgottesdienst mit „Luft nach oben“

An Allerheiligen finden in evangelischen Kirchen selten Gottesdienste statt. Anders war es dieses Jahr in Unterkochen: die evangelische Kirchengemeinde Unterkochen-Ebnat war Gastgeber für den Benefizgottesdienst zugunsten des ökumenischen Hospizdienstes Aalen. Musikalisch gestaltet wurde der konzertante Gottesdienst vom Blechbläserensemble „Luft nach oben“, den Ebnatern unter anderem bekannt durch ein Benefizkonzert im April 2019 in der Ebnater Kirche zugunsten des Maja-Fischer-Hospizes. Die zehn Bläserinnen und Bläser unter der Leitung von Miriam Engel kommen aus verschiedenen Posaunenchören im Bezirk, auch zwei Ebnater sind darunter. Die Lesungen zwischen den Musikstücken kamen von Schuldekan Dr. Harry Jungbauer, Hausherr Pfarrer Manfred Metzger übernahm den liturgischen und organisatorischen Teil.

Auf dem Programm standen Choralbearbeitungen zeitgenössischer Komponisten, teils zu alt bekannten Chorälen („Befiehl du deine Wege“, „Christ ist erstanden“, „Verleih uns Frieden gnädiglich“), teils zu neuen Liedern („Alleluja, I heard a voice“, „Gib uns Frieden jeden Tag“, „Luft nach oben“), aber auch freie Stücke („Arioso“, „Rückblick“, „Fanfare Esprit“). Kongenial ergänzt wurden die sehr harmonisch aufspielenden Bläserinnen und Bläser durch Benjamin Engel am Schlagwerk: Pauken, Schlagzeug, Tambourin und auch ein Gong erklangen. Zum Ende des Gottesdiensts spendeten die sehr zahlreich erschienenen Gottesdienstbesucher nicht nur begeistert Beifall, auch für den Hospizdienst kam eine beträchtliche Summe zusammen.

 

Der Name des Ensembles „Luft nach oben“ leitet sich vom gleichnamigen Motto des 2. Deutschen Evangelischen Posaunentags 2016 in Dresden ab, an dem auch einige Ensemblemitglieder teilnahmen. Dort heißt es zum Motto: „Die Luft ist der Tonträger unserer Musik. Zur Ehre Gottes richtet sich unsere klingende „Luft nach oben“. Wir leben von unserem Atem und von frischem Wind. Aber als Christen haben wir zugleich die Hoffnung auf mehr und die Einsicht, dass wir auf Versöhnung angewiesen sind. Eben dass da noch „Luft nach oben“ ist.  Unser Posaunentags-Motto bietet viel Raum für Interpretation und musikalische Ausgestaltung … „

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